10.000 emmy-Nutzer in München

Die roten Elektro-Schwalben sind in München heiß begehrt: Schon ein Jahr nach der Implementierung des Sharing-Angebots durch die Green City AG und emmy ist die hippe Mobilitätsalternative aus der sonst so verkehrsgeplagten Isarmetropole nicht mehr wegzudenken. Ein Nutzer-Zuwachs auf über 10.000 Kunden ist das Resultat nach dem Saisonstart Ende März – und es werden immer mehr. Die Crowdfinanzierung, die insgesamt bis zu 400 E-Roller auf Münchens Straßen bringen soll, geht mit großen Schritten auf die Halbzeit zu. Knapp 200 emmys fahren nun schon durch die Landeshauptstadt. Täglich kommen weitere E-Roller dazu.

Starke Nachfrage um E-Schwalben

Seit Saisonbeginn Ende März ist das Roller Sharing auf Erfolgskurs und verändert die Münchner Mobilitätslandschaft: Von 2.000 auf 10.000 Nutzer, von 50 auf 200 E-Schwalben und ein stetig wachsendes Geschäftsgebiet sind das Ergebnis. Die Elektro-Roller sind in der ansässigen Sharing-Community neben Autos und Fahrrädern angekommen. Durchschnittlich leiht sich ein emmy-Nutzer den Roller rund 20 Minuten. Dabei ist jeder einzelne Roller mehrmals pro Tag im Einsatz und auch über die free2move-App buchbar. Co-Founder von emmy Valerian Seither berichtet: „Wir hatten einen sehr erfolgreichen Start in München.“ In fünf deutschen Großstädten verzeichnet das Berliner Unternehmen 50.000 angemeldete User.

Abgasfrei, platzsparend und zackig unterwegs

Für die Landeshauptstadt in Bayern haben emmy und Green City im vergangenen Jahr ein Joint Venture gegründet. „Emmy ist ein Vorzeigebeispiel, wie die Verkehrswende in deutschen Städten funktionieren kann,“ so Green City AG-Vorstand Jens Mühlhaus. „Die E-Roller sind abgasfrei, platzsparend und selbst zur Rush-Hour ist man damit schnell unterwegs“, ergänzt Mühlhaus. Die Batterien der Elektro-Flotte werden mit 100 Prozent Ökostrom betankt – bis zu 30 Prozent stammt dabei aus den eigenen Windparks der Green City AG.

Gemeinsame Finanzierung

Nach der erfolgreichen Probephase im August 2017 stockt das Unternehmen nun die Rollerflotte auf. Damit einher geht auch die Ausweitung des Geschäftsgebiets – seit Kurzem ist Giesing mitinbegriffen, weitere Stadtteile folgen. Bis zum Sommerende sollen auf Münchens Straßen insgesamt 400 statt aktuell 200 Roller fahren. Für dieses Ziel setzt Green City auf die „Crowd“. „An all die Münchner emmy-Fahrer, deren Heimatadresse noch nicht im Geschäftsgebiet ist oder die am Sommerwochenende keinen emmy in der Nähe finden: mehr emmys braucht die Stadt und dafür braucht es euch!“ appelliert Mühlhaus an die 10.000 Nutzer.

Status Quo der emmy-Crowd

Unter www.greencity-crowd.de kann jeder bis zu 10.000 Euro in das Sharing-Modell investieren und somit einen wichtigen Beitrag zur Münchner Verkehrswende beitragen. Beim sogenannten Crowdinvesting handelt es sich im Gegensatz zu einer Spende um ein Nachrangdarlehen mit festen Konditionen: 5 Jahre Laufzeit, Rückzahlungsstart nach drei Jahren und eine Verzinsung von bis zu 4,25 Prozent. Bisher haben rund 300 Anleger eine Investition von insgesamt 700.000 Euro ausgelöst, davon konnte die Rollerflotte bereits auf 200 E-Scooter aufgestockt werden. Eine weitere gleiche Investitionshöhe wird für das Ziel, München mit 400 E-Rollern zu bestücken, benötigt. Jens Mühlhaus appelliert: „Unsere Crowd hat jetzt knapp Halbzeit. Um mit emmy in München in diesem Sommer noch die Zielgerade zu erreichen, brauchen wir alle Münchnerinnen und Münchner. Wir können unsere Stadt selbst lebenswerter und den Verkehr flüssiger machen.“

Mehr Informationen unter www.greencity-crowd.de