Biogasanlage Seckach liefert flexibel Strom & Wärme

2006 wurde die Green City-Biogasanlage im baden-württembergischen Seckach gemeinsam mit Landwirten aus der Region realisiert. Im Rahmen einer sogenannten Flexibilisierung wurde die Anlage 2019 umgerüstet, mit dem Ziel Strom und Wärme bedarfsgerecht zu liefern. Mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 2.047 kW und einer thermischen Leistung von 2.036 kW, sowie einer Hackschnitzeltrocknung und einer Anbindung an das lokale Wärmenetz wurde die Anlage für eine gezielte Strom- und Wärmeversorgung optimiert.

1,5 Mio. Euro wurden in die Flexibilisierung investiert. Durch ein zweites Blockheizkraftwerk, sowie einen Gasspeicher, können mehr als 2000 Kilowatt an Strom und Wärme produziert und flexibel gesteuert werden. Die Wärme wird an das lokale Wärmenetz der Bürger-Energie Großeicholzheim geliefert, wodurch 122 Haushalte versorgt werden können.

 

Die Biogasanlage Seckach, Fermenter mit Gasspeicher

Die Produktion von Biogasstrom und Wärme ist nahezu CO2 neutral. Seit ihrer Inbetriebnahme sparte die Biogasanlage Seckach mehr als 52.000 t CO2 ein. Die Anlage selbst emittiert dabei lediglich 3% an CO2, welches für Ernte und Betrieb aufgebracht wird.

Im August 2021 leiteten der technische Geschäftsführer Reiner Wetterauer und der kaufmännische Geschäftsführer Eduard Schindler eine Begehung und Präsentation auf der Anlage. Eingeladen wurden hierzu Seckacher Bürgermeister Thomas Ludwig, Vorstände der Bürger-Energie Großeicholzheim sowie lokale Pressevertreter. Die Berichte dazu finden Sie in der Rhein-Neckar-Zeitung und den Fränkischen Nachrichten.

 

Hier geht es zu den Green City News zur erfolgreichen Flexibilisierung der Biogasanlage Seckach von 2019.