Green City Energy kooperiert mit ReneSola

Die ansässigen Photovoltaikanlagen-Betreiber können Ökostrom zu konkurrenzfähigen Preisen und somit über langfristige Stromlieferverträge ohne feste Einspeisevergütung anbieten: Ein Energie-Wendepunkt für die Solarstromproduktion in Südfrankreich. Um an diesem sonnenreichen Standort mit weiteren leistungsstarken Photovoltaik-Anlagen vertreten zu sein, hat Green City Energy France Anfang März einen Kooperationsvertrag mit ReneSola unterzeichnet. Die gemeinsame Entwicklung von vier Solarparks mit einer Gesamtleistung von 69 Megawatt ist das Ziel der Kooperation. Die Anlagen werden mit einer Ökostrom-Produktion von etwa 105 MWh pro Jahr 35.000 Haushalte versorgen können. Dabei werden rund die Hälfte der geplanten Anlagen ohne Einspeisevergütung ans Netz gehen – Ein Novum für die Green City Energy AG.

Green City Energy France und ReneSola führen ihre Fachexpertise und Ehrfahrungswerte zusammen, um gemeinsam Solarparks in Südfrankreich zu errichten. „Mit ReneSola haben wir einen starken Geschäftspartner an der Seite, der Experte für nachhaltige Energie-Projekte in der ganzen Welt ist“, so Geschäftsführer von Green City Energy France Jürgen Leinmüller. ReneSola ist Hersteller erneuerbarer Qualitätsprodukte wie Solaranlagen-Equipment, Photovoltaikmodule und Speicherlösungen. Gemeinsam planen die Kooperationspartner vier eigenständige Solarparks mit einer installierten Gesamtleistung von 96 Megawatt, die in der Lage sind rund 105 MWh reinen Solarstrom pro Jahr zu erzeugen. Dafür wurde im ersten Schritt eine gemeinsame Holdinggesellschaft gegründet sowie ein entsprechendes Kooperationsabkommen unterzeichnet. Der geplante Entwicklungszeitraum erstreckt sich über etwa zwei Jahre. Danach wird die Green City Energy AG die Anlagen vollständig übernehmen.

Günstiger als Kohle- und Atomstrom: Erste Solarparks von Green City Energy und ReneSola ohne Einspeisevergütung

Mit der Netzparität in Südfrankreich ist in einem weiteren europäischen Land ein Meilenstein der Energiewende erreicht: Die Konkurrenzfähigkeit der Produktion von nachhaltigem Solarstrom in Südfrankreich ist mittlerweile deutlich. Der Grund dafür ist der globale Aufschwung von Photovoltaik-Neuinstallationen, welcher zu stark verringerten Kosten für die benötigten Anlagekomponenten führte. 2018 werden erstmals über 100 GWp Solarleistung in einem Jahr installiert, diese Entwicklung übertrifft alle Erwartungen. „Der Moment, vor dem sich die konventionellen Energieversorger gefürchtet haben, ist gekommen – Solarkraftwerke haben günstigere Stromgestehungskosten als herkömmliche Energieträger“, hält Jürgen Leinmüller fest. Die Vorhersagen sehen kein Ende ab: Gerechnet wird mit weiter sinkenden Stromgestehungskosten und einer exponentiell wachsenden Ökostrom-Versorgung. Durch die Netzparität in Südfrankreich können Green City Energy France und ReneSola eine Kombination aus 50 Prozent Solaranlagen mit und 50 Prozent ohne Einspeisevergütung vorsehen. Geschäftsführer der ReneSola Engineering International GmbH, Josef Kastner, sieht die Solar-Kooperation als Gewinn in jeder Hinsicht: „Dieses Großprojekt stärkt die Präsenz beider Geschäftspartner in einer der europäischen Wachstumsregionen Erneuerbarer Energien und treibt dort gleichzeitig die Energiewende weiter voran.“