Green City plant mit LCEET 90 MW Solarkraftwerke in Frankreich

Jetzt heißt es: Energie-Umbruch für die Solarstromproduktion in Südfrankreich. Grüner Strom kann von den ansässigen Photovoltaikanlagen-Betreibern zunehmend zu konkurrenzfähigen Preisen und daher auch ohne staatliche Förderung angeboten werden. Um an diesem sonnigen Gebiet noch mehr Photovoltaik-Anlagen zu installieren, hat Green City Energy France mit der in Paris niedergelassenen Gesellschaft La Compagnie Énergies et Territoires (LCEET) einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Insgesamt drei Solarparks mit einer Gesamtleistung von 90 Megawatt sollen gemeinsam entwickelt werden. Etwa 130 MWh Strom werden die Energieanlagen pro Jahr produzieren – mindestens 70 Prozent der geplanten Anlagen sollen ohne Einspeisevergütung ans Netz gehen. Mit einem Projektvolumen von insgesamt rund 150 MW skaliert Green City seine Aktivitäten im wichtigen französischen Energiemarkt.

Drei Solarparks sollen aus Kooperation hervorgehen

Um gemeinsam Solaranlagen in Südfrankreich zu enwickeln und zu realisieren, bündeln LCEET und Green City Energy France ihre Kompetenzen. „Mit LCEET haben wir einen Partner gefunden, der über ausgezeichnete lokale Vernetzung verfügt, was für die Entwicklung eines Anlagenportfolios in dieser Größenordnung ein unerläßlicher Erfolgsfaktor ist“, erklärt der Geschäftführer von Green City France Jürgen Leinmüller. „Mit dieser Kooperation gehen wir im Solargeschäft in Frankreich in die Offensive und verfügen über eine gesicherte Pipeline von 150 MW geplanter Kraftwerksleistung“ so Leinmüller weiter. Die Gesellschaft La Compagnie Énergies et Territoires (LCEET) entwickelt Erneuerbare Energien-Anlagen im Bereich Photovoltaik, Wasserkraft, Holz-Energie und Biogas. Das Unternehmen ist territorial sehr stark vernetzt und arbeitetet mit Kommunen, Bürgern und Regionen zusammen. Das Ziel von Green City Energy France und LCEET sind drei eigenständige Solarparks, die eine Gesamtleistung von 90 Megawatt aufweisen und in der Lage sind, ca. 130 MWh reinen Solarstrom pro Jahr zu erzeugen. Für die gemeinschaftliche Entwicklung und Realisierung der Anlagen wurde im ersten Schritt eine gemeinsame Holding-Gesellschaft gegründet und ein entsprechendes Kooperationsabkommen unterschrieben. Für die Entwicklung ist ein Zeitraum von etwa 2 Jahren angesetzt – danach werden die Anlagen zu 95 Prozent von der Green City AG übernommen.

Solarstrom ohne staatliche Einspeisevergütung

Eines ist klar: Eine Hürde der Energiewende ist mit der Netzparität in Südfrankreich in einem weiteren europäischen Land geschafft. Auch ohne staatliche Förderung greift grüner Solarstrom die atomar-fossile Stromerzeugung an, denn stark reduzierte Kosten für benötigte Anlagekomponenten sind das Resultat des weltweiten Boom von Photovoltaik-Neuinstallationen. Experten gehen von weiter sinkenden Stromgestehungskosten und einer exponentiell wachsenden Ökostrom-Versorgung aus. Denn die Nachfrage von großen industriellen Kunden in Frankreich, um Strom über sogenante Power-Purchase-Agreements (PPAs), also Stromlieferverträge zu beziehen, steigt. In Kombination mit den hohen Einstrahlungswerten in Südfrankreich macht es diese Gegebenheit möglich, dass die Solarparks voraussichtlich 70 Prozent der Stromproduktion ohne staatliche Einspeisevergütung verkaufen werden. Jean Rapenne, Geschäftsführer der LCEET: „Wir haben uns seit unserer Gründung stark vom Geschäftsmodell von Green City inspirieren lassen und sind besonders vom Ansatz der lokalen Einbindung der Kommunen und der Finanzierung über Bürgerbeteiligungsmodelle überzeugt. Noch gibt es in Frankreich kaum solche Angebote für Privatanleger, aber gemeinsam arbeiten wir daran das zu ändern. Wir sind froh mit Green City ein überzeugendes Partnerunternehmen gefunden zu haben, mit dem wir dieses Großprojekt gemeinsam realisieren wollen“.

Informationen zur Solarimpuls-Anleihe finden Sie unter www.greencity-finance.de