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Green City Tochter SUMMIQ sagt IPO ab

München, 05. Dezember 2019 – Die Angebotsfrist für den Börsengang der SUMMIQ AG, einem unabhängigen integrierten europäischen Produzenten von erneuerbaren Energien, endete heute planmäßig. Die Auswertung des Orderbuchs ergab, dass die angestrebten Erlöse zwischen EUR 75 Mio. und EUR 100 Mio., die zum Kauf von zwölf Erneuerbare Energie-Projekten und damit zur Umsetzung der geplanten Wachstumsstrategie bis Ende 2020 notwendig gewesen wären, innerhalb der gesetzten Zeichnungsfrist nicht vollständig erreicht wurden. Das Management der SUMMIQ hat sich daher entschieden, den Börsengang nicht mehr in diesem Jahr durchzuführen und prüft derzeit alternative Finanzierungsmöglichkeiten, die auch einen Gang an den Kapitalmarkt zu einem späteren Zeitpunkt beinhalten können. Die Green City AG bedauert das, verfolgt die eigene Wachstumsstrategie aber trotzdem konsequent weiter.

Das Ziel, in den nächsten Jahren Wind-, Wasser- und Solarkraftwerke mit 1 GW Leistung zu errichten, bleibe von der Entwicklung der SUMMIQ unberührt, unterstreicht Green City Vorstand Jens Mühlhaus. „Eine Kooperation wäre natürlich für beide Seiten von Vorteil gewesen und hätte uns eine stabile Finanzierung des Portfolios gesichert. Aber wir unterscheiden uns in der Risikostruktur grundlegend. Green City entwickelt Projekte, unter anderem zur Produktion von Erneuerbarer Energie, und die SUMMIQ verfolgt als Stromproduzent ein ganz anderes Geschäftsmodell“, so Mühlhaus. „Unsere Pipeline ist gut gefüllt und ich habe keine Bedenken, dass wir bei der aktuellen Marktsituation andere Abnehmer für unsere Projekte finden werden.“

Sonne und Wind geben Schub fürs neue Jahr

Green City konzentriert sich auf die Planung, Entwicklung und den Bau Erneuerbarer Energien-Anlagen mittlerer Größe im Bereich zwischen 5 und 50 MW. Und die Nachfrage nach Strom aus Wind- und Sonnenenergie wird in den kommenden Jahren noch deutlich steigen: „Keine Energieform kann derzeit so günstig Strom produzieren, wie neu erbaute Wind- und Solarkraftwerke!“ erläutert Jens Mühlhaus. „Durch die Verknüpfung aus sinkenden Technologiekosten, starker Sonneneinstrahlung und steigenden Wirkungsgraden entwickelt sich Solarenergie gerade zum kostengünstigsten Energieträger in Europa und wir werden unseren Beitrag dazu leisten.“