Green City treibt Ausbau der Solarenergie in Sachsen voran!

Die neue Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag eine solare Ausbauoffensive verkündet, gemäß derer die PV-Kapazitäten auf 200 Gigawatt bis 2030 ausgebaut werden sollen. Green City fängt schon mal an: Gemeinsam mit den Leipziger Stadtwerken werden zwei Solarparks mit insgesamt rund 17 MWp Leistung in Schönfeld und Priestewitz errichtet.

In der Gemeinde Schönfeld, 35 km nordwestlich von Dresden, wurde im November diesen Jahres auf einer 2,8 ha großen Fläche der Bau eines Solarparks mit 3,1 MWp Leistung vorangetrieben. Die nach Süden aufgeständerte Photovoltaikanlage wird jährlich rund 3,2 Mio. kWh an sauberer Energie produzieren. Dadurch können rechnerisch mehr als 900 Haushalte mit Ökostrom versorgt werden. Zum finalen Anschluss des Solarparks an das örtliche Stromnetz fehlt noch der dafür notwendige Transformator. Dessen Installation wird aufgrund weltweit vorherrschender Lieferengpässe erst Anfang 2022 erfolgen können.

Der Solarpark in Schönfeld ist durch eine gemeinsame Initiative der Leipziger Stadtwerke und der Green City AG entstanden. „Wir haben mit den Leipziger Stadtwerken einen langfristigen Stromliefervertrag abgeschlossen, sodass noch mehr lokal erzeugter Solarstrom in ihren Strommix integriert wird“, sagt Frank Polhaus, Projektleiter der Green City AG.

Für die beiden Projektpartner ist das erst der Anfang einer gemeinsamen Investitionsoffensive in sächsische Solarparks. Bei einem weiteren PV-Projekt in der Nachbargemeinde Priestewitz wurde ebenfalls bereits mit dem Bau eines großen Solarprojekts begonnen. Es ist das erste Hybridkraftwerk der Partner, welches aus einem Solarpark mit einer installierten Leistung von 13,65 MWp und einem stationären Batteriespeicher besteht.  Der Stromspeicher macht es technisch möglich, die Stromnetze zu entlasten und klimafreundliche Erneuerbare Energien dadurch systemdienlich zu integrieren.

Neben dem hybriden Anlagenkonzept ist auch die Vergütungsstruktur des Solarparks impulsgebend. Diese setzt sich aus einer regulären EEG-Vergütung und einem zugehörigem Stromliefervertrag, der ebenfalls mit den Leipziger Stadtwerken geschlossen wurde, zusammen. Darüber hinaus wurde mit dem gleichen Abnehmer für einen Teil der Strommenge ein weiterer Stromliefervertrag für ungeförderten Ökostrom abgeschlossen.

Damit setzen Green City und die Leipziger Stadtwerke einen wichtigen Impuls für zukünftige PV-Entwicklungen, mit denen nicht nur das Stromnetz, sondern auch die EEG-Umlage und somit Verbraucher entlastet werden.