Green City zeigt in Ichenhausen wie Mieterstrom funktioniert

Diesen Sommer wurde die einmillionste Solaranlage der Eigenheimklasse in Deutschland realisiert und in Betrieb genommen. Nach dem Start des Mieterstromgesetzes vor ca. einem Jahr haben erst 125 Bauherren den staatlichen Mieterstrom-Zuschlag beantragt: Der Tatendrang bei den Mehrfamilienhäusern hat noch deutlich Potenzial nach oben. Ein Pionier in Sachen Mieterstrom ist die Bauherrengemeinschaft Mayer & Gorzitze. Die ökologischen sowie ökonomischen Vorteile für einen Neubau in Ichenhausen überzeugten Sie und so entstand ein nachhaltiges Bauprojekt mit 50 kWp-Solarkraftwerk, Holzpellet-Heizung sowie Nahwärmenetz – am 1. Juli feierten Sie nun die Eröffnung. Bei dem Bau des regenerativen Quartiers setzten die Immobilieneigentümer auf eine professionelle Unterstützung durch die Green City AG: Die Konzeption und Umsetzung wurde von dem Energie- und Verkehrswendeunternehmen beratend begleitet. Auch die Miterstromversorgung sowie die Vertragsabwicklung obliegt in der Verantwortung von Green City. Alle 21 Quartiers-Parteien sind mit dem GREEN CITY POWER MIETERSTROM-Tarif Teil der urbanen Energiewende.

Gesetz soll Solarenergie auf dem eigenen Dach fördern

Der Wohnkomplex in Ichenhausen zählt zu den 125 Mieterstromprojekten, welche bis Mai 2018 den sogenannten Mieterstrom-Zuschlag für Solaranlagen bis 100 kWp beantragt haben. Das seit Juli 2017 greifende „Gesetz zur Förderung von Mieterstrom“ gibt Eigentümern von Mehrfamilienhäusern und deren Mietern neue Beweggründe für die Beteiligung am Solar-Boom und dem Ausbau der Alternativenergie in deutschen Städten. Die Bauherren des Ichenhausener Projekts Mayer & Gorzitze waren laut eigenen Angaben zu Beginn des Neubaus der vier Gebäude mit Mieterstrom-Versorgung im Landkreis Günzburg noch keine Profis auf dem Gebiet der ökologischen Energien. Aus diesem Grund zogen sie professionelle Hilfe von Green City heran. Sowohl um die Konzepterstellung und die Beratung zum Aufbau der technischen Infrastruktur sowie um die Auswahl aller benötigten Services im laufenden Betrieb kümmerte sich Green City. „Die Unterstützung durch fachkundige Partner, die Mieterstrom als Full-Service anbieten, ist für die Bauherren nicht nur in der Planungs- und heißen Bauphase, sondern auch im Betrieb wertvoll. Besonders erfreulich ist, dass sich bereits zum Einzugstermin alle 21 Parteien für den kostengünstigen Solarstrom vom eigenen Dach entschieden haben.“, so Green City-Experte Harald Will.

Professionalisierungsschub durch Mieterstrom-Dienstleister

Das Mieterstrom-Modell ist in der Immobilienbranche noch nicht ganz angekommen. Anreize für die Durchsetzung schafft der Gesetzgeber aber bereits: Mindestens 5.000 Mieterstromprojekte könnten mit dem Zuschlag für Solaranlagen bis 100 kWp jährlich umgesetzt werden. Laut Expertenmeinungen besteht das größte Potenzial bei Neubauten sowie bei der Sanierung von Bestandsgebäuden. Maßgebliche Vorteile sind vor allem die allgemeine Wertsteigerung der Immobilie sowie die Modernisierung der Haustechnik. Zudem kann durch den Betrieb oder die Verpachtung der Solaranlagen profitiert und eine höhere Mieterbindung erzielt werden. Bei der individuellen Beratung und der gezielten Umsetzung ganzheitlicher Mieterstromprojekte leisten die Spezialisten der Green City AG Abhilfe. „Für die erfolgreiche Realisierung eines Mieterstromprojekts ist von größter Wichtigkeit das Projekt mit professionellen Partnern aufzustellen. Die technischen, kaufmännischen und vor allem im ständigen Fluss befindlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen erfordern Partner, die immer up-to-date sind“, resümiert Eigentümer Werner Mayer.

Mehr Informationen unter www.greencity.de/power