IRENA verweist auf enormen Fortschritt der Erneuerbaren Energien

Adnan Amin, Generalsekretär der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) hat in seinem Jahresbericht auf den enormen Fortschritt beim Ausbau der Erneuerbare Energien hingewiesen. Mittlerweile sind die Erneuerbaren Energien die günstigste Art der Energieerzeugung und haben 2015 zur Steigerung des Weltinlandsprodukts beigetragen. Auch bei Neuinvestitionen im Energiesektor haben die Erneuerbaren Energien dem atomaren und fossilen Sektor den Rang abgelaufen. Auch der Präsident der Energy Watch Group, Hans-Josef Fell, war vor Ort und berichtete unter anderem über die unten genannten Themenschwerpunkte.

IRENA ist ein Gegenpol zur den konventionellen Organisationen

Die International Renewable Energy Agency (IRENA) hat sich seit ihrer Gründung zu einem immer größeren Verfechter und Vorantreiber für den Ausbau der Erneuerbaren Energien entwickelt. Bis zum heutigen Tag haben sich 145 Regierungen als Vollmitglieder und 30 assoziierten Regierungen unter dem IRENA-Ziel zusammengeschlossen. Durch diese große Anzahl an Mitgliedern ist die IRENA in der Lage den bisherigen Platzhirschen, der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien und der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris, Paroli zu bieten.

Jahresbericht zeigt gewaltiges Beschäftigungspotential der Erneuerbaren auf

Generalsekretär Adnan Amin zeigt in seinem Jahresbericht die großen Vorteile der Erneuerbaren Energien für die Weltgemeinschaft aus. Mittlerweile sind 7,7 Millionen Menschen im Bereich der Erneuerbare Energien tätig und damit im Mittel mehr Menschen als in der fossilen und atomaren Energiewirtschaft. Dies trägt am Ende somit auch erheblich zum Klimaschutz bei und zum in Paris beschlossenen 2-Grad-Ziel. Zusätzlich zur Vollversammlung fand am gleichen Tag ein IRENA Parlamentarier-Forum statt, bei dem Parlamentarier aus allen Weltreligionen über Gesetzgebungen und Strategien zum Ausbau der Erneuerbaren Energien diskutieren. Unter anderem hielt der ehemaligen Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell eine Rede in der er die Bedeutung des Parlaments herausstellte.

Diffamierer und Schlechtredner negieren den Erfolg der Erneuerbaren

Michael Fuchs (MdB für die CDU), BDI-Präsident Ulrich Grillo wie auch Ilse Aigner, die bayerische Wirtschaftsministerin verunglimpfen die Erneuerbare Energien und stellen sie als Preistreiber und “Modeerscheinung” dar. Anstatt die Vorteile und weltweiten Zuspruch zu akzeptieren, erscheint die Debatte in Deutschland über die Erneuerbaren Energien als nahezu lächerlich. Man diskutiert zudem gerade auch, ob man nach der Drosselung des Photovoltaik- und Biogaszubaus nicht auch den Windkraftausbau massiv drosseln sollte. Vorstand Jens Mühlaus nimmt bei klimaretter.info zum Thema Windkraftdrosselung und EEG 2016 Stellung.

Wir, als Green City Energy, stellen uns den Herausforderungen die uns die Bundesregierung mit immer neuen EEGs und Ausbauplänen gibt und werden auch in Zukunft für unser Ziel arbeiten: eine demokratische und dezentrale Energieversorgung durch 100 % Erneuerbare Energien. Die Neureglementierungen des EEG 2016 werden uns vor weitere Herausforderungen stellen. Doch gerade jetzt sind Unternehmen wie Green City Energy gefragt, im Schulterschluss mit Bürgerinnen und Bürgen weiter für eine Energiewende in Bürgerhand zu kämpfen.