Klimareporter: Jens Mühlhaus im Interview

Mal wieder Mühlhaus‘ Woche: Das Fachmagazin Klimareporter (früher klimaretter.info) veröffentlicht jeden Sonntag ein Interview über aktuelle Themen der Erneuerbaren Energien-Branche – dieses Mal kam Green City-Vorstand Jens Mühlhaus wieder zu Wort. Im Interview spricht er über den Entscheidungsprozess des Kohlekraftausstiegs und thematisiert Potentiale für Arbeitnehmer und -geber im Zuge des Transformationsprozesses im Bereich Mobilität.

Kontroversen im Entscheidungsprozess

Auf die Frage, ob nicht die Regierung selbst, statt ein nicht demokratisch gewähltes Gremium über den letztendlichen Ausstieg aus dem Kohlegeschäft entscheiden sollte, hält Mühlhaus folgendes fest: Die Auslagerung des Entscheidungsprozesses und der Rückzug der Kanzlerin aus der Debatte sei ein klares Statement zur Entscheidungsunfähigkeit. Die Entscheidung zum Kohleausstieg noch mal eine Expertenkommission diskutieren zu lassen, könnte den Prozess noch weiter in die Länge ziehen. Dass dies aber auch nicht so ganz ohne Regierungseinfluss abläuft, zeigt die Zusammensetzung des Gremiums: Knapp 50 Prozent der Mitglieder sind Regierungsangehörige. Bleibt der Kohleausstieg also doch wieder eine Entscheidung der GroKo, so Mühlhaus im Interview. Für den Klimaschutz an sich sieht Green City-Vorstand vorerst schwarz, wenn die Länge des Entscheidungsprozesses mit dem Findungsprozess der Kommission gleichzusetzen ist.

Trotz Strukturwandel Arbeitsplätze in Sicht

Dass die Automobilindustrie aufgrund des Transformationsprozesses im Mobilitätsbereich einen erheblichen Rückgang an Arbeitsplätzen fürchtet, ist kein Geheimnis. Im Zuge dieser Diskussion sei aber auch über die großen Potentiale für neue Märkte nachzudenken: Schon jetzt ist der Mobilitätswandel in vollem Gange und neue Geschäftsmodelle im Vormarsch. Allein bei Green City bildeten sich innerhalb kürzester Zeit ganze Abteilungen für Sharing, Verkehrsentwicklungspläne und nachhaltige Mobilitätskonzepte heraus, so Jens Mühlhaus.

Das gesamte Interview können Sie auf www.klimareporter.de nachlesen.