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Green City Power realisiert Münchens erste, öffentliche Ladesäule mit Giro-e

Das Thema E-Mobilität ist auch in der historischen Kraemer‘schen Kunstmühle in München angekommen: Green City Power betreibt jetzt an diesem Standort eine Ladesäule. Die Eigentümerfamilie bietet damit ihren Mietern und Kunden die Möglichkeit, grünen Strom für die Fahrzeuge zu beziehen, und das unter dem Motto: Laden leicht gemacht.

Neben dem klassischen Roaming-System, bei welchem mit verschiedenen Ladekarten Strom getankt werden kann, verfügt die Ladesäule an der Kraemer‘schen Kunstmühle als erste öffentliche Ladesäule in München über das von der GLS-Bank als barrierefreies Bezahlsystem entwickelte Giro-e. An Ladesäulen, welche mit diesem System ausgestattet sind, kann mit kontaktlosen Girokarten jeder beliebigen deutschen Bank geladen werden. Aktuell sind rund 50 Millionen dieser EC-Karten in Deutschland im Umlauf. Die Vorteile des Systems: Es sind weder Voranmeldung noch Vorab-Registrierung notwendig. Zudem funktioniert Giro-e ohne Smartphone App und ist damit nicht vom Mobilfunknetz abhängig.

Die öffentliche Wechselstrom-Ladesäule auf privatem Grund verfügt über zwei Anschlüsse und ist mit einer Ladeleistung von 22 kW ausgestattet. Während das Stuttgarter Unternehmen Eliso für die technische Abwicklung zuständig ist, übernimmt Green City die Finanzierung sowie die kaufmännische Leitung. Für das Münchner Unternehmen eine Premiere. „Warum wir uns bei diesem Projekt engagieren, ist ganz einfach“, erläutert Green City Projektleiter Sebastian Pertl. „Zwischen unseren Unternehmensbereichen Strom und Mobilität steht einfach die Ladesäule und wir hätten uns keinen besseren Partner als die Familie Kraemer wünschen können! Wir möchten hier gemeinsam mit unserem Strom die Mobilitätswende voranbringen.“

An der historisch Kunstmühle kann nun sauberer Green City Ökostrom bezogen werden. Foto: Green City AG
An der historischen Kunstmühle kann nun sauberer Green City Ökostrom bezogen werden. Foto: Green City AG

Ladestation mitten im Grünen

Die Lage im Münchner Stadtteil Untergiesing ist mindestens so außergewöhnlich wie die Kunstmühle selbst: Mitten im Landschaftsschutzgebiet auf einer Insel zwischen Auer Mühlbach und dem Kunstmühlenbach liegt der Industriebau. 144 Jahre lang wurde hier Getreide gemahlen, 2007 war Schluss. Über Jahre hat die Eigentümerfamilie das Gebäude behutsam und vor allem nachhaltig renoviert. Dank moderner Architektur beherbergt die Mühle heute nicht nur auf rund 5.000 qm Büros für Kreative, eine Kindertagesstätte, ein Bistro sowie eine Kaffeerösterei, sondern erfüllt auch ökologische Grundsätze.

Grund genug, für Eigentümer Markus Kraemer noch einen Schritt weiter zu gehen: „Ich fahre selber ein Elektroauto und mir liegt es am Herzen, das Thema E-Mobilität voranzubringen. Unseren Kunden, Mietern und Nachbarn daher eine öffentliche Ladesäule auf privatem Grund mit Ökostrom anzubieten, war daher der nächste logische Schritt für die Verkehrswende.“ Der Aufbau von Ladestationen ist dabei ein wichtiger Baustein. Im konkreten Fall überlässt Familie Kraemer Green City die Nutzung zweier Stellplätze für die Ladesäule. Die Integration der Ladeinfrastruktur unterstreicht somit nicht nur das Nachhaltigkeitskonzept der Kraemer’schen Kunstmühle, sondern zeigt auch perfekt, wie Tradition und Moderne miteinander harmonieren können.

An der Ladesäule kann kontaktlos bezahlt werden. Foto: Green City AG
Die Green City Ladesäule ist die erste in München, an der barrierefrei mit Giro-e bezahlt werden kann. Foto: Green City AG