Mieterstromprojekt in Starnberg gewinnt bei "Energiepreis" den dritten Platz

Am 24.01.2019 vergab der Landkreis Starnberg zum neunten Mal den “Energiepreis”. Das gemeinsame Mieterstromprojekt von der “JK Vermögensverwaltung” aus Starnberg und der Green City AG gewann dabei den dritten Platz. Auf einem Mehrfamilienhaus wurde im Mai 2018 eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 18 kWp realisiert und in Betrieb genommen. Mit dem gemeinsamen Projekt stellten die beiden Projektinitiatoren unter Beweis, dass Mieterstrom funktionieren kann. Denn bisher stecken derartige Projekte in Bayern noch in den Kinderschuhen.

Zwei Mieterstromprojekte unter den Gewinnern

Für die Auszeichnung des “Energiepreis” hatten sich seit Sommer insgesamt 23 Initiativen und Projekte beworben – Darunter nur zwei Mieterstromprojekte, die beide unter den ersten drei Gewinnern landeten. Dies zeigt einmal mehr die Bedeutung von funktionierenden Mieterstromprojekten. Die Komplexität der Materie an sich und allem voran eine erfolgreiche Umsetzung verlangt kompetente Partner, betonte die Jury bei der Preisverleihung in Starnberg. Den ersten Platz belegte in diesem Jahr die “Kanzler Haus Gbr”. Sie realisierten in Hechendorf eine Passivhaus-Wohnanlage mit Mieterstrom. Den zweiten Preis gewann Günter Hertlein mit einem energieautarken Einfamilienhaus in Seefeld. Übergeben wurden die Preise im festlichen Rahmen von Landrat Karl Roth. Ziel der Auszeichnung ist es, positive Beispiele im Bereich Energieeinsparung und -effizienz  herzuvorheben. Dadurch soll die Energiewende im Landkreis Starnberg angekurbelt werden.

Kombination aus Mieterstrom und Mietermobilität überzeugt

Die Green City AG wurde für das Solaranlagen-Projekt mit einer Leistung von 18 kWp im Herzen von Starnberg hinzugezogen und ist im Rahmen der Rundumbetreuung für die Planung, den Bau und den seit Mai realisierten Anlagenbetrieb verantwortlich. Dabei folgt das Unternehmen ihrem Credo, dass Energie- und Verkehrswende ganzheitlich angegangen werden müssen: Green City fungiert zusätzlich als Stromlieferant für Mieter und Vermieter. Die Bewohner können mit dem Tarif „GREEN CITY POWER MIETERSTROM“ mit hauseigenem Solarstrom versorgt werden. Neben der geplanten Belieferung aller sieben Parteien des Mehrfamilienhauses soll auch das für die Hausbewohner im Sharing-Modell betriebene Elektroauto vor der Tür mit Direktstrom beliefert werden. Um jeden Nutzer mit einem eigenen Mieterstromtarif inklusive hauseigenem Strom versorgen zu können, nutzt Green City eine digitale Messtechnik. Die Kombination aus Mieterstrom- und Carsharingprojekt überzeugte auch die Jury. Mieterstrom steckt in Bayern noch in den Anfängen: Funktionierende Projekte sind selten und daher umso mehr von Bedeutung. Die hohe Übertragbarkeit und Vorbildfunktion des Mieterstromprojekts von der “JK Vermögensverwaltung” und der Green City AG waren ausschlaggebende Argumente für die Jury.

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