Nachhaltige Geldanlagen auf Wachstumspfad

Ein positiver Trend: Im Jahr 2020 wurde in Deutschland ein deutlicher Anstieg nachhaltiger Investments verzeichnet. Die Gesamtsumme nachhaltiger Geldanlagen stieg im vergangenen Jahr um 25 Prozent und erreichte gegen Jahresende ein Rekordvolumen von 335,3 Milliarden Euro. Der Fachverband FNG (Forum Nachhaltige Geldanlagen) veröffentlicht jetzt in seinem Marktbericht 2021 Details zu dieser Entwicklung.     

Insbesondere bei Privatanleger*innen nahm das Engagement zu: während zum Jahresende 2019 von Privatanleger*innen noch 18,4 Milliarden Euro in nachhaltige Fonds und Mandate investiert wurden, verzeichnete man im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg der Investitionssumme auf 39,8 Milliarden Euro.

Auch unter der Gruppe institutioneller Anleger*innen wurde 2020 mit einer Investitionssumme von 184,3 Milliarden Euro und einem Anstieg um gut 19 Prozent ein deutliches Wachstum zum Vorjahresstand beobachtet.

Im Bereich nachhaltiger Kapitalanlagen berichtet das FNG über einen Zuwachs von 25 Prozent, bei nachhaltigen Fonds sogar ein Anstieg um 69 Prozent.

Wichtig bei der Entscheidungsfindung aus Sicht der Anleger*innen: Die Nutzung von Ausschlusskriterien bei Fonds und Mandaten, um kontroverse Emittenten vom Investment auszuschließen. Dies betrifft beispielsweise Unternehmen, welche gegen anerkannte Arbeitsstandards und Menschenrechte verstoßen oder im Bereich der Kohleförderung aktiv sind.

Die Expert*innen des FNG-Marktberichts erwarten für das Jahr 2021 ein weiteres Wachstum des nachhaltigen Kapitalmarktes, z.B. durch eine weiterhin steigende Nachfrage seitens institutioneller Investor*innen und Privatanleger*innen oder durch Maßnahmen des EU-Aktionsplan Finanzierung nachhaltigen Wachstums zur Weiterentwicklung des Marktes.

Als Unterstützerin und Sponsorin freut sich die Green City AG über diesen allgemein positiven Trend.

Die ausführliche Pressemitteilung zum FNG-Marktbericht 2021 finden Sie hier.