Parklayout für Windpark Höhlerberg präsentiert

Der nächste Schritt der gemeinsamen Windkraft-Projekte von Green City Energy AG und Koehler Renewable Energy in Hessen wurde beschritten: Für den geplanten Windpark Höhlerberg reichten die Unternehmen am 24. April 2018 den Antrag für das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren im Regierungspräsidium Gießen ein. Das Parklayout wurde von den Unternehmen in einem ersten Schritt auf zwei Windenergieanlagen vom modernsten Anlagentyp des Herstellers Vestas ausgelegt.

Zum Bauvorhaben und den aktuellen Entwicklungen des Windparks Höhlerberg fand vergangenen Dienstag, den 24.04.2018, eine Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Annerod statt. Gemeinsam mit dem Gemeindevorstand der Kommune Fernwald und dem Bürgermeister Stefan Brechthold informierte Green City Energy über den geplanten Windpark. Neben den zwei geplanten Anlagen wurde zusätzlich der Bau drei weiterer Windenergieanlagen diskutiert, die im gleichen Vorranggebiet errichtet werden könnten. Ungefähr 60 Bürger und Bürgerinnen waren auf der gestrigen Veranstaltung vertreten und konnten Fragen und Anliegen mit dem Projektleiter Martin Demmeler und dem Projektentwickler Rober Giemsa von Green City Energy besprechen.

Das Parklayout im Überblick

Die geplanten Windkraftanlagen sollen in dem bestehenden, gleichnamigen Vorranggebiet auf den Gemarkungen der Gemeinde Fernwald und der Stadt Lich entstehen. Ausgewiesen wurde das Gebiet im Rahmen der Teilfortschreibung Windenergie des Teilregionalplans Energie Mittelhessen. „Die hessische Landesregierung hat das Ziel ausgerufen, die Windkraft zu verdreifachen, dadurch passen die Unternehmen wie wir unsere Windprojekte den politischen und marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen stetig an und optimieren regelmäßig.“, erklärt der Projektleiter der Green City Energy AG Martin Demmeler.

Die Kooperationspartner Koehler Renewable Energy GmbH und Green City Energy AG legen sich auf Windenergieanlagen des Typs V150 des Herstellers Vestas mit einer Nabenhöhe von 166 Metern fest. „Wir haben uns für den Windpark Höhlerberg für sehr leistungsstarke Anlagentypen entschieden, die auch bei vergleichsweise niedrigen Vergütungssätzen voll konkurrenzfähig sind.“, erklärt Andrés Marx von Koehler Renewable Energy GmbH. Mit dieser Entscheidung reagieren die Verantwortlichen auf die letzten Änderungen im EEG-Ausschreibungsverfahren, welche neben einer Zubau-Deckelung auch massiv gesunkene Vergütungssätze für Windkraft an Land zur Folge hatten. In einem nächsten Schritt planen die Unternehmen auch den Bau von drei weiteren Windenergieanlagen im Vorranggebiet. Die notwendigen Analysen hierzu haben bereits begonnen.

Die Gemeinden Lich und Fernwald sind informiert und verfolgen die Entwicklung auf dem Höhlerberg positiv. Der Genehmigungsantrag wird nun in der nächsten Zeit vom Regierungspräsidium Gießen geprüft und beurteilt. Mit einer Genehmigung können die Kooperationspartner ein Gebot für den geplanten Windpark Höhlerberg beim Ausschreibungsverfahren einreichen.

Parklayout Windpark Höhlerberg

Zusammenarbeit für die lokale Energiewende in Hessen

Die Koehler Renewable Energy GmbH wurde 2012 gegründet und ist Teil der Koehler Gruppe, welche auf über 200 Jahre Erfahrung in der Papierherstellung zurückblickt und Weltmarktführer in der Herstellung von verschiedenen Spezialpapieren ist. Sechs Biomassekraftwerke, einen Windpark in Schottland und mehrere Wasserkraftanlagen in Deutschland werden mittlerweile von Koehler betrieben. Um auch die Windenergieprojekte in Hessen erfolgreich umzusetzen, vereinen Koehler Renewable Energy und Green City Energy nun ihre Fachexpertise und Kompetenzen. Gerade die gemeinschaftliche Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, Stadtwerken, Städten, Kommunen und Genossenschaften ist für die Green City Energy AG als Tochter einer gemeinnützigen Umweltorganisation ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie.