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Green City AG bietet eine Lösung für das Post-EEG-Zeitalter.

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Am 01.01.2021 verlieren die ersten, vor über 20 Jahren errichteten PV-Anlagen, ihren Anspruch auf EEG-Förderung. Ohne aktiven Wechsel in die „sonstige Direktvermarktung“ zum 01.01.2021 würden Betreiber von betroffenen PV-Anlagen nach heutigem Stand mit Netzeinspeisung gegen die Regularien des EEG verstoßen. Abhilfe könnte hier die von der Bundesnetzagentur vorgeschlagene „förderfreie Auffangeinspeisung“ bieten. Demnach nimmt der Verteilnetzbetreiber eingespeiste Strommengen von ausgeförderten EEG-Anlagen ab und ordnet diese seinem EEG-Bilanzkreis zu. Dies würde zumindest einen regulatorisch konformen, wenngleich auch vergütungsfreien Weiterbetrieb ermöglichen.

Weiterbetrieb Post-EEG für PV-Altanlagen

Aus Sicht der Betreiber, insbesondere kleinerer PV-Anlagen, muss in jedem Fall die (Überschuss-)Einspeisung auch ohne Leistungsmessung mittelfristig weiter zulässig sein. Wünschenswert wäre ein einheitlicher Prozess, in welchem die Pioniere von einst proaktiv „abgeholt“ werden und der den betroffenen Betreibern Informationen liefert und Wahlmöglichkeiten bietet. Denkbar wäre beispielsweise eine rechtzeitige Benachrichtigung durch den lokalen Verteilnetzbetreiber, in der dann auch die unterschiedlichen Optionen aufgelistet werden.

Entwurf zur EEG-Novelle enthält wichtige Änderungen für ausgeförderte EEG-Anlagen („Post-EEG“)

Ein erster Entwurf für die Novelle des EEG beschäftigt sich unter anderem mit einer Regelung für „ausgeförderte Anlagen“, also Erneuerbare-Energien-Anlagen, deren 20-jähriger Vergütungszeitraum zum 31.12.2020 ausläuft.

Enthalten ist u.a. eine zeitweise Ausnahme für PV-Kleinanlagen mit Volleinspeisung: eine Übergangsregelung für Anlagen bis 100 kWp Leistung. Diese sieht vor, dass Betreiber solcher Anlagen bis 2027 ihren Strom weiter einspeisen und dem Netzbetreiber zur Verfügung stellen können und dafür den Marktwert abzüglich der Vermarktungskosten (0,4 ct/kWh) erhalten. Der Marktwert für Solaranlagen lag beispielsweise im Jahr 2019 bei 3,776 ct/kWh, in 2020 für die Monate Januar bis August im Schnitt bei 2,311 ct/kWh. Laut dem neu geschaffenen § 23b gilt demnach der Jahresmarktwert als anzulegender Wert, welcher vom jeweiligen Verteilnetzbetreiber vergütet wird.

Allerdings muss der gesamte Strom der Solaranlage eingespeist werden. Durch diesen Ausschluss von Eigenverbrauch soll gewährleistet werden, dass die eingespeisten Strommengen aus Anlagen, welche von der Ausnahmeregelung Gebrauch machen, für den jeweiligen Netzbetreiber besser prognostizierbar sind. Die Vorgaben zur viertelstündigen Messung und Bilanzierung, muss bei diesen Kleinanlagen übergangsweise nicht erfüllt werden.

Der Referentenentwurf ist hier einsehbar.

Lassen Sie den Klimaschutz nicht im Stich!

Keinesfalls darf es dazu kommen, dass funktionstüchtige PV-Altanlagen nicht weiterbetrieben, stillgelegt oder gar abgebaut und verschrottet werden. Dem weltweiten Klima ist es letztendlich egal, wie die regenerativ produzierte deutsche Kilowattstunde prognostiziert, bilanziert und abgerechnet wird. Entscheidend für die Erreichung der Klimaschutzziele ist, dass konventionelle Energieträger verdrängt und CO2-Emissionen vermieden werden. Vor diesem Hintergrund ist von allen Beteiligten, insbesondere vom Gesetzgeber, in den kommenden Monaten vor allem eines gefordert: pragmatisches Handeln.

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FAQ

Im ersten Schritt sind Betreiber von PV-Anlagen, welche bis zum 31.12.2000 in Betrieb genommen wurden, betroffen. Nach aktueller Gesetzeslage erhalten diese Anlagen ab dem 01.01.2021 keine EEG-Vergütung mehr. „Ausgeförderte“ PV-Anlagen müssen der „sonstigen Direktvermarktung“ (§21a EEG 2017) zugeordnet werden und dürfen demnach nicht einfach in der Vermarktungsform „Einspeisevergütung“ weiterbetrieben werden.

Bis zum Jahr 2030 sind zehntausende Betreiber von der Thematik „Weiterbetrieb“ betroffen.

Abbildung 1: Leistung und Anzahl der bis zum Jahr 2030 aus dem EEG fallenden Anlagen (Quelle: Green City AG auf Basis der ÜNB-Anlagenstammdaten)
Abbildung 1: Leistung und Anzahl der bis zum Jahr 2030 aus dem EEG fallenden Anlagen (Quelle: Green City AG auf Basis der ÜNB-Anlagenstammdaten)

Grundsätzlich lassen sich im Hinblick auf einen anzustrebenden Weiterbetrieb der dann über 20 Jahre alten PV-Anlagen die Nutzungsarten (Überschuss-)Einspeisung, Eigenversorgung und Direktlieferung an Dritte unterscheiden. Von diesen drei Optionen sollte in den meisten Fällen eine Konstellation zur Eigenversorgung den lukrativsten Weiterbetrieb darstellen, da sich der Preis substituierter Kilowattstunden von Netzstrom bereits heute in der Größenordnung um die 30 Cent pro kWh bewegt. Bei der Umstellung einer bisher in Volleinspeisung betriebenen PV-Anlage auf Eigenversorgung fällt in der Regel die EEG-Umlage in Höhe von 40% auf den Selbstverbrauch an (vgl. „§ 61 EEG-Umlage für Letztverbraucher und Eigenversorger“ im EEG 2017).

Von einer vollständigen Befreiung von der EEG-Umlage können lediglich Bestandsanlagen ausgehen, welche bereits vor dem 01.08.2014 im Eigenversorgungskonzept betrieben wurden, was bei den wenigsten Anlagen der Fall sein dürfte. Betreiber von PV-Altanlagen müssen sicherstellen, dass jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde einem Bilanzkreis zugeordnet ist.

Betroffene Betreiber sollten bis spätestens Ende November 2020 den Weiterbetrieb ihrer Anlage geregelt haben. Anlagenbetreiber müssen dem Netzbetreiber vor Beginn des jeweils vorangehenden Kalendermonats mitteilen, wenn sie zwischen den Veräußerungsformen wechseln (§21c EEG 2017). Wenn also die PV-Anlage ab 01.01.2021 in der Vermarktungsform „sonstige Direktvermarktung“ betrieben werden soll, muss der Wechsel bis Ende November dem zuständigen Verteilnetzbetreiber angezeigt werden.

 

 

Green City weiß, wie's geht.

Über ihren Büroräumen betreibt die Green City AG eine der ersten Anlagen, die einst in München mittels Bürgerbeteiligung realisiert wurden.

Anlagedaten:

  • Anlageleistung: 29,26 kWp
  • Module: 266 x Siemens SM110
  • Wechselrichtertyp: 1 x SolarEdge SE27.6K
  • EEG-Tarif 2000-2020: 50,62 ct/kWh
  • EEG-Vergütung 2021: 0,00 ct/kWh

Betriebskonzept 2000 – 2020: Volleinspeisung

Betriebskonzept ab 01.01.2021: Eigenverbrauch und Überschussvermarktung (Verkauf des Stroms an die Green City Power GmbH)

GCE Zentrale Zirkus-Krone-Straße 10 Foto: Ralf Luethy
GCAG Zentrale Zirkus-Krone-Straße 10 Foto: Ralf Luethy

Betreiben Sie eine Anlage, welche bald aus der EEG-Vergütung fällt?

Wir beraten Sie gerne!

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Sebastian Pertl

Green City Power GmbH

+49 89 890668-800 sebastian.pertl@greencity.de