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Power für den Mühlenblick: Green City versorgt Wohnprojekt mit Mieterstrom

Mit einem Sommerfest feierten die Bewohner im westfälischen Bünde ihr einzigartiges Wohnprojekt. Im Frühjahr sind die letzten Mieter im „Mühlenblick“ eingezogen, die Gemeinschaft ist jetzt komplett. Das Besondere: Die zwei Gebäude mit insgesamt 23 Wohneinheiten und einem Gemeinschaftsraum werden mit Mieterstrom versorgt. Das Wohnprojekt „Mühlenblick“ ist in Bünde die erste Anlage dieser Art, Green City fungiert dabei als ökologischer Komplettanbieter.

Bei dem Projekt „Mühlenblick“ ging es um mehr als nur die Schaffung von neuem Wohnraum. Ziel war ein gemeinschaftliches Wohnen, bei dem nicht nur das Miteinander groß geschrieben wird, sondern auch das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt. Aus diesen Gründen schlossen sich Eigentümer und interessierte Bewohner zusammen, um die Installation einer 55 kWp PV-Anlage zu realisieren. Die Green City AG unterstützte professionell bei der kompletten Umsetzung des Mieterstrommodells.

Maßgeschneidertes Konzept

Das Münchner Energiewendeunternehmen erstellte ein maßgeschneidertes Messkonzept für den Mieterstrom und stimmte dieses mit dem Netzbetreiber Westfalen Weser Netz ab. Nach der Genehmigung erfolgte die von Green City koordinierte Umsetzung mit eine entsprechenden Gestaltung der Zählerinfrastruktur sowie dem Zählereinbau. Seit Herbst 2018 besteht die Mieterstromversorgung, die aus den beiden unterschiedlichen Komponenten – lokal produziertem Solarstrom und Ökostrom aus dem Netz – besteht. Die Green City Power GmbH fungiert an dieser Stelle als Stromlieferant für die Bewohner. „Der preislich günstigere PV-Strom vom Dach trägt auch zum Miteinander zwischen den Bewohnern bei,“ berichtet Mieterin Maria Wolz. „An sonnigen Tagen treffen sich beispielsweise viele im Waschkeller, um den lokal produzierten Strom für die Wäsche zu nutzen“, ergänzt Päivi Heipmann, die ebenfalls im Frühjahr eingezogen ist.

Sauna mit Solarstrom

Ein weiterer Clou bei dem Wohnprojekt ist sicherlich die Sauna im Untergeschoß: Auch diese wird mit Sonnenenergie betrieben. Zehn Stellplätze für Elektrofahrzeuge runden das nachhaltige Konzept ab. Eine ideale Kombination von Mieterstrom und Mobilität, die nicht nur die Gemeinschaft unter den Mietern fördert, sondern auch die Energiewende und Sektorenkopplung in den Städten vorantreibt.