Power2People: Green City kämpft mit Community-Stromtarif für den Erhalt von kleinen Solaranlagen

Vor genau 20 Jahren trat mit dem EEG ein Gesetz in Kraft, das die Stromversorgung in Deutschland nachhaltig verändern sollte. Ziel des Gesetzes war es, den Anteil des Ökostroms bis 2010 auf zehn Prozent zu verdoppeln. Dieses Ziel wurde erreicht: Im ersten Quartal des Jahres trugen Erneuerbare Energien über 50 Prozent zur Stromerzeugung in Deutschland bei. Doch Ende des Jahres entfällt die Förderung für Solaranlagen, die im Jahr 2000 oder früher errichtet wurden. Anlagenbetreiber, die Solarstrom weiter ins Netz einspeisen wollen, müssen entweder Umrüstungen vornehmen oder verhalten sich nach heutiger Gesetzeslage regelwidrig. Green City setzt genau da an. Mit dem neuen Community-Tarif Green City Power2People kann jeder Stromkunde dazu beitragen, den Weiterbetrieb dieser alten Solaranlagen zu sichern.

Stichtag 31.12.2020: Bis dahin müssen die zumeist kleinen Solaranlagen laut Gesetz aufwändig mit neuer Zählertechnik aufgerüstet werden, um ihren Strom selbst vermarkten und legal einspeisen zu können. Für viele Anlagenbetreiber dürfte das zu umständlich und vor allem zu unrentabel sein. „In Anbetracht der Klimakrise sind die aktuell gültigen Regularien zum Weiterbetrieb von Solaranlagen kontraproduktiv “ so Michael Renninger, Geschäftsführer der Green City Power GmbH. „Wir brauchen hier rasch eine politische Lösung, wie günstiger und klimafreundlicher Solarstrom von Kleinanlagen auch weiterhin ins öffentliche Netz eingespeist werden kann!“ Green City bietet jetzt eine konkrete Lösung, um Solaranlagen vor dem Aus zu bewahren.

Solaranlagen abschalten? Nicht mit uns!

Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele zusammen. Nach diesem Grundsatz wurde der Green City Power2People-Tarif aufgelegt. Jeder Stromkunde trägt bei dem Bezug des neuen Tarifs dazu bei, den Weiterbetrieb der Solaranlagen zu sichern. Denn Green City Power wird künftig Solarstrom aus PV-Anlagen ab 30 kWp Leistung direkt bei den Solaranlagenbetreiber einkaufen und in den Energiemix des neuen Community-Tarifs einfließen lassen. Das Ziel: 20 Prozent Solarenergie aus „geretteten“ PV-Anlagen bis zum Jahresende. Eine Win-Win-Situation für Betreiber von Kleinanlagen, die auch nach Förderende weiter Solarstrom einspeisen können, und Stromkunden, die den Solarstrom abnehmen und so für den weiteren Erhalt der Solaranlagen sorgen. „Wir schließen so den Kreis zwischen Anbietern und Abnehmern,“ erläutert Renninger, „Mit dem Tarif können wir eine starke Solar-Gemeinschaft bilden, zahlreiche Anlagen gemeinsam vor dem Aus retten und den Betreibern über das Jahr 2020 hinaus Sicherheit bieten.“

Mehr erfahren unter www.power2people.de oder ag.greencity.de/post-eeg

 

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