"Rückenwind durch Groko"

Jede Woche werden die Herausgeber von Klimaretter.info im Wechsel zu Neuigkeiten im Bereich Nachhaltigkeit und Energiewende interviewt. Mit von der Partie ist auch der Vorstand von Green City Energy Jens Mühlhaus, der in dieser Woche sein persönliches Highlight vorstellt und zur profitablen Exitstrategie von Eon und RWE sowie zur Großen Koalition Stellung bezieht.

Rentabler Ausstieg für Eon und RWE

Zur Zerschlagung von Innogy nimmt Jens Mühlhaus einen klaren Standpunkt ein: “Ein grünes Image kann man sich nicht kaufen”. Sich neben dem fossilen Kerngeschäft auch noch hastig mit Erneuerbaren Energien zu beschäftigen, sei Greenwashing. Bei der Zerschlagung von Innogy geht es nur um die Marktmacht und einen zügigen Profit – das merke doch jeder, so Jens Mühlhaus. “RWE und Eon haben daher eine profitable Exit-Strategie gewählt.” Nicht zuletzt bedeutet das Ende von Innogy auch eine erneute und rückwärtsgewandte Geschäftsausrichtung, denn die fossile Energie wird sich auf Kurz oder Lang nicht mehr rechnen.

GroKo gibt Lichtblick

Wie die Große Koalition zum Thema Erneuerbare Energien steht, hält Jens Mühlhaus folgendermaßen fest: Obwohl keiner der Regierungsparteien zu den Klimaschutzzielen 2020 Stellung bezog, gibt der fertiggestellte Koalitionsvertrag Hoffnung. Mit Sonderausschreibungen von je vier Gigawatt Onshore-Windenergie und Photovoltaik sollen verbüßte Mängel der letzten Jahre nun ausgeglichen werden. Auch dem starken Nord-Süd-Gefälle soll mit einem „Mindestanteil südlich des Netzengpasses über alle Erzeugungsarten“ entgegengewirkt werden. Die geplanten Vorhaben können einen Fortschritt für die Erneuerbaren Energien in Deutschland bedeuten, so Jens Mühlhaus.

Neues Corporate Design für Green City

Die Antwort auf die Frage, welches Highlight Jens Mühlhaus vergangene Woche erlebte, war deutlich: Die neue visuelle Identität von Green-City Energy ging am Donnerstag Abend, den 15. März, an die Öffentlichkeit. Der stetige Wandel in Städten und ländlichen Gebieten spiegelt sich jetzt nicht mehr nur in Handlungsaufträgen und dem Arbeitsalltag wieder, sondern auch in der Bildmarke von Green City Energy. Jens Mühlhaus beschreibt die Neuformierung wie folgt: „Green City bricht in eine neue Zeit auf – mit veränderten Geschäftsbereichen, höherer Schlagkraft und geballtem Aktivismus für die Beschleunigung der Energie- und Verkehrswende.“