Sauba sog i. Reinheitsgebot für Münchner Luft – Das Bürgerbegehren ist gestartet

Weil die Immissionsgrenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) seit Jahren deutlich überschritten werden, haben 24 Münchner Organisationen das „Bündnis für saubere Luft“ gegründet. Das Bündnis fordert direkte Gegenmaßnahmen durch die Stadt München und initiiert das Bürgerbegehren „Sauba sog i. Reinheitsgebot für Münchner Luft“. Seit 23. November sammeln die Akteure auf dem Tollwood Winterfestival Unterschriften.

Grenzwerte in München werden stark überschritten

München überschreitet die Grenzwerte für Stickstoffdioxid an der Landshuter Allee und am Stachus deutlich und dauerhaft. Laut Modellberechnungen werden die NO2-Grenzwerte auch an weniger befahrenen Straßen, zum Beispiel der Flurstraße in Haidhausen, nicht eingehalten. Um die Stadt München schnellstmöglich zu Gegenmaßnahmen zu bewegen, haben sich 24 Münchner Organisationen zum „Bündnis für saubere Luft“ zusammengeschlossen. Aus diesem Bündnis entstand das Bürgerbegehren. Der Slogan: Sauba sog i. Reinheitsgebot für Münchner Luft. 40.000 Unterschriften will das Bündnis sammeln, um das Bürgerbegehren sicher durchzusetzen.

Folgende Frage sollen die MünchnerInnen dafür mit ihrer Unterschrift bejahen:

»Sind Sie dafür, dass aus Gründen der Luftreinhaltung mindestens 80 Prozent des Verkehrs auf Münchner Stadtgebiet bis zum Jahr 2025 durch abgasfreie Kraftfahrzeuge, den öffentlichen Personennahverkehr sowie Fuß- und Radverkehr zurückgelegt werden sollen und die Landeshauptstadt München verpflichtet wird, für diese Verkehrswende schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen sowie jährlich über deren Fortschritt zu berichten?«

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Wer steckt hinter dem Bündnis für saubere Luft in München?

Ein gewählter Lenkungskreis stärkt die Schlagkraft des Bündnisses. Diesem Gremium gehören Sylvia Hladky, Hermann „Beppo“ Brem und Andreas Schuster an. Green City e.V. initiierte das Bürgerbegehren aufgrund des ausdrücklichen Bürgerwunsches. „Fahrverbote sind Schnellschlüsse und ein Armutszeugnis für die Stadtpolitik. Unsere Forderungen zielen auf eine langfristige und nachhaltige Verbesserung des Stadtklimas“, sagt Andreas Schuster.

Folgende Organisationen haben sich dem Bündnis für saubere Luft angeschlossen:

Green City e.V., Netzwerk Klimaherbst e.V., BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV München, Deutscher KinderschutzBund München e.V., Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Kreisverband München (ADFC München) e.V. / ADFC München e.V., VCD – Verkehrsclub Deutschland, Kreisgruppe München e.V., Münchner Forum e.V., Umweltgewerkschaft München, rehab republic e.V., Lastenradler, Ludwig-Bölkow-Stiftung, Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr, Fuss e.V., Netzwerk Slowmotion, BUND Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe München, Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Stadtverband München, Deutsche Lungenstiftung e. V., Grüne Jugend München (GJM), Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS), Regionalgruppe München, Fahrgastverband PRO BAHN e.V., Stadt- und Kreisgruppe München, Gesundheitsladen München e.V., projekt21plus GmbH, Kartoffelkombinat – Der Verein e.V., Naturfreunde Deutschlands Bezirk München e.V.

Zur offiziellen Seite des Bürgerbegehrens “Sauba sog i”

Ihre AnsprechpartnerInnen für Interviewanfragen:

Andreas Schuster Bereichsleiter nachhaltige Mobilität Green City e.V.
E-Mail senden,
Tel.: 0173 / 86 14 505

Sylvia Hladky, Vorstandsmitglied Netzwerk Klimaherbst e.V.
E-Mail senden
Tel: 0160 / 90 71 23 28

Hermann “Beppo” Brehm, Vorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Kreisverband München-Stadt
E-Mail senden

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Wie auch die die Süddeutsche Zeitung heute berichtet: Der Kampf um saubere Luft hat begonnen: Wir kämpfen für saubere Atemluft und unterstützen Green City e.V. und das Bürgerbegehren im Bestreben, eine strombasierte Verkehrswende herbeizuführen.

Zur Kampagnen-Seite “Sauba sog i”

www.luft-reinheitsgebot.de