Solar ist Trumpf: Fünf PV-Zuschläge bei Innovationsausschreibung

München, 08. Oktober 2020 – Das war ein voller Erfolg: Bei der ersten Innovationsausschreibung der Bundesnetzagentur konnte sich die Green City Gruppe insgesamt fünf Zuschläge sichern – alle im Bereich Solarenergie. Ein guter Tag für die Photovoltaik, so fasst es Frank Polhaus, Teamleiter des Bereiches PV bei Green City, zusammen.

Das Ergebnis der ersten Innovationsausschreibung wurde mit Spannung erwartet, das Volumen betrug 650 Megawatt. Ursprünglich waren 400 Megawatt vorgesehen, da jedoch im vergangenen Jahr wegen der noch fehlenden Verordnung die geplante Innovationsausschreibung mit 250 Megawatt abgesagt werden musste, wurde das Volumen kurzerhand in diesem Jahr mit hinzugenommen. Gebote konnten für Einzelanlagen und Anlagenkombinationen abgegeben werden.

Und das Interesse am Bereich Photovoltaik war groß: Mit 785 MW war die Innovationsausschreibung deutlich überzeichnet. Insgesamt wurden 73 Gebote bezuschlagt, darunter 27 Kombinationen von Solaranlagen und Speichern. Auch die Green City Gruppe ist mit so einer Anlagenkombination ins Rennen gegangen: Der Solarpark im sächsischen Priestewitz mit einer Leistung von 10 MWp wird mit einem Speicher ausgerüstet. Ebenfalls erfolgreich: der etwas kleinere Solarpark Schönfeld mit einer Leistung von 3,2 MWp, der wie der große Schwesterpark in Priestewitz gemeinsam mit einem Kooperationspartner umgesetzt wird. Zudem sind die drei von der Green City Gruppe eigenen PV-Projektentwicklungen im brandenburgischen Doberlug und im bayerischen Schnabelwaid (Schnabelwaid 1 und 2) bezuschlagt worden.

Das Besondere der Innovationsausschreibung: Die erfolgreichen Bieter erhalten einen Teil der Vergütung über eine fixe Marktprämie pro eingespeister kWh, und den weiteren Teil über noch abzuschließende PowerPurchase Agreements (PPAs), also langfristige Stromabnahmeverträge. Dass sich der Erfolg im Solarbereich fortsetzt, daran hat Teamleiter Frank Polhaus keinen Zweifel: „Wir werden unsere PV-Pipeline kontinuierlich ausbauen,“ so Polhaus. „Die Innovationsausschreibung hilft dabei – sie spannt eine einmalige Hängematte aus Vergütungen wie PPA plus fixer Marktprämie nach EEG – und wir werden definitiv im nächsten Jahr wieder dabei sein!“