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Sonnenenergie für die Oberpfalz: Solarpark nimmt Betrieb auf

Nach nur rund sechs Wochen Bauzeit ist der Solarpark Vilseck im Landkreis Amberg-Sulzbach mit 950 kWp Leistung ans Netz gegangen. Die Realisierung der Solaranlage bedeutet für Green City den erfolgreichen Wiedereinstieg mit eigenen Projekten in den deutschen PV-Markt. Das Unternehmen hatte seine Tätigkeitsschwerpunkte in der Photovoltaik aufgrund der politischen Rahmenbedingungen im Solarmarkt ins europäische Ausland verlagert und sich in Deutschland insbesondere auf die Errichtung von Windkraftanlagen konzentriert.

Im Frühjahr konnte sich das Münchner Energie- und Verkehrswendeunternehmen den Zuschlag für das Projekt im oberpfälzischen Vilseck sichern. Die Fläche, auf der sich die PV-Anlage befindet, hat inklusive Ausgleichsflächen eine Größe von knapp 2 Hektar. Sie befindet sich am nördlichen Rand der Stadt Vilseck an einer Bahnstrecke. Der Solarpark hat eine Leistung von knapp 950 kWp, der geschätzte Jahresertrag wird bei etwa 1.000.000 kWh liegen. Das bedeutet, dass künftig rechnerisch rund 320 Haushalte mit Strom versorgt und jährlich 614 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden können. Netzbetreiber ist die Bayernwerk Netz GmbH.
Bereits vor 20 Jahren hat Green City das Potenzial der Solarkraft erkannt und seither Solarparks mit über 100 MWp Leistung errichtet und finanziert. Mit keinen anderen Energieträgern kann derzeit so günstig Strom produzieren werden, wie mit neu erbauten Wind- und Solarkraftwerken. Durch die Verknüpfung aus sinkenden Technologiekosten, starker Sonneneinstrahlung und steigenden Wirkungsgraden entwickelt sich insbesondere die Solarenergie zum kostengünstigsten Energieträger in Europa.

Ökostromausbau ist die alles entscheidende Klimaschutzmaßnahme

Green City-Vorstand Jens Mühlhaus blickt daher vorsichtig optimistisch auf die Entwicklung des deutschen Solarmarkts: „Dass die Bundesregierung im Klimapaket bei der Solarenergie endlich die Streichung des 52-Gigawatt-Deckels und den Ausbau der installierten Leistung verankert hat, ist ein positives Zeichen für die Branche. Nachdem die Politik jahrelang auf der Bremse stand, war dieser Schritt längst überfällig. Doch das reicht nicht. 55% aller globalen Klimagasemissionen werden verursacht durch die energetische Verbrennung fossiler Rohstoffe. Was wir im Angesicht der Klimakrise brauchen, ist eine massive Beschleunigung der Energie- und Verkehrswende.“