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Der Rebound-Effekt - Ein blinder Fleck in der Ökologiedebatte

De facto haben genau jene Industriegesellschaften, die seit zweihundert Jahren die größten Produktivitäts- und Effizienzfortschritte seit Menschengedenken erzielt haben, laufend mehr Energie verbraucht. Effizienz kurbelt offenbar das Wachstum an und erhöht so wiederum den Ressourcenverbrauch – ein Dilemma, genannt „Rebound-Effekt“.

In seinem Vortrag wird der Soziologe und Volkswirt Tilman Santarius anhand verschiedener Beispiele analysieren, wie rein technische Lösungen der Nachhaltigkeit („Effizienzrevolution“) ihr Ziel verfehlen. Sie führen zu einem Anstieg des absoluten Verbrauchsniveaus, der das erhoffte Einsparpotenzial teilweise – manchmal auch vollständig – wieder zunichte macht.

  • Was sind die Gründe für diese Rebound-Effekte?
  • Werden durch sie die Ziele der Klima- und Energiepolitik in Frage gestellt?
  • Wie könnte es gelingen, Rückschläge durch Rebound-Effekte zu vermeiden?

 

Tilman Santarius war von 2001 bis 2009 Projektleiter am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, danach bis 2011 Referent für Internationale Klima- und Energiepolitik bei der Heinrich Böll Stiftung. 2015 wurde Tilman Santarius mit einer Arbeit über den Rebound-Effekt an der Universität/Gesamthochschule Kassel promoviert.

Anmeldung:

Fax 0 89 / 76 75 89 56
E-Mail: anmeldung@oekom-verein.de

Bitte bis spätestens 4. März 2016!