Volles Haus bei „Sun Time is Now“ – 20 Jahre Solar

Anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums lud die Green City AG zu einem Themenabend in die Villa Flora ein. Unter dem Titel „Sun Time is Now“ blickte die AG auf 20 Jahre Solar zurück und setzte mit den Rednern Andreas Huber, Geschäftsführer von Club of Rome und Ramona Wüst, Fridays for Future-Sprecherin aus München, Impulse für den Auftakt in ein neues Energiezeitalter.

Nach einer kurzen Begrüßung von Jens Mühlhaus, Vorstand der Green City AG, wurde das Mikro an die erst 25-jährige Ramona Wüst übergeben. Sie sprach stellvertretend für eine ganze Generation, die aus Angst vor der Zukunft gerade jeden Freitag auf die Straße geht. Ihre Worte berührten und passten perfekt zur Identität von Green City. „Ich war selbst ungefähr in Ramonas Alter, als ich zum ersten Mal politisch aktiv wurde. Dieses Aktivwerden durch Umstände von außen, die man selbst so nicht hinnehmen möchte – das hat mich geprägt, und das hat Green City geprägt,“ erklärte Jens Mühlhaus. Auf dieses Sprungbrett folgte Andreas Huber, der in einem Vortrag Wege aufzeigte, wie sich die Zukunft verändern lässt. Neue Denkweisen seien gefragt, darüber hinaus Haltung und Demut. Der Schüssel dazu sei Energie. Ein Kreis, den Jens Mühlhaus mit seiner Rede inhaltlich schloss. Green City begann bereits 1999 mit der Errichtung der ersten Solaranlagen, damals noch auf vereinzelten Dächern – mit großem Pioniergeist, und ausschließlich über Bürgerbeteiligungen finanziert. Aus 136 Investoren wurden inzwischen tausende, aus ersten Dachanlagen weit über 500.000 Solarmodule europaweit. Das Konzept funktionierte, bald folgten gewerbliche Aufträge, und nachdem der Ausbau von Solarenergie durch politische Sanktionen in Deutschland fast unmöglich wurde, das zweite Standbein Windenergie. 2013 errichtete Green City mehrere Windparks.

Heutzutage ist die Solarenergie bei neu errichteten Kraftwerken die günstigste Energiequelle Europas. Mit mehr als 20-jährgen Erfahrung wird und kann Green City nun einen wichtigen Beitrag zum wohl wichtigsten Transformationsprozess der Gegenwart leisten.

Circa 200 Besucher fanden sich in den denkmalgeschützten Räumlichkeiten der Villa Flora ein. Bei einem anschließendem Get-together klang der Abend bei persönlichen und fachlichen Gesprächen entspannt aus. Ein gelungener Auftakt in das neue Energiezeitalter.