Warum Optimist*innen jetzt in die Ökostromerzeugung investieren

Es ist noch möglich, die Klimakrise zu bewältigen und die globale Erderwärmung auf 1,5° Celsius zu begrenzen, aber nur wenn wir den sofortigen Umstieg auf Erneuerbare Energien schaffen. Doch der Sprung des Bruttostromverbrauchs von aktuell 20% auf die nötigen 80% Ökostrom in Europa bis 2030 ist gewaltig. Darauf zu warten, dass Regierungen, Energieversorger und institutionelle Investoren es schon richten werden, dazu haben wir nicht mehr genug Zeit. Darum ist für alle, die an eine lebenswerte Zukunft auf diesem Planeten glauben, jetzt der Zeitpunkt gekommen, Kapital in den Impfstoff zur Lösung der Klimakrise zu investieren: Ökostrom. Der wird überwiegend von Solar- und Windkraftwerken produziert, doch die Errichtung von Erneuerbaren-Energien-Anlagen erfordert massive Investitionen. Gerade private Kapitalgeber*innen sind ein wichtiger Faktor, um den notwendigen Boom der Erneuerbaren zu beschleunigen. Reicht das, um die Erde noch zu retten?

Was wurden wir ausgelacht. Als ein paar Leute um Thomas Prudlo, damals Geschäftsführer von Green City e.V., anfingen im Herbst 1998 die ersten Solarmodule auf Dächer Münchner Mehrfamilienhäuser zu schrauben, war die Solarenergie noch etwas für Träumer und Spinner. Zu teuer, kein Potenzial, was für ein Blödsinn aber auch. Heute sind die Erneuerbaren Energien der große Hoffnungsträger für eine klimaneutrale Energieversorgung, die noch dazu konkurrenzlos günstig und in unbegrenzter Menge verfügbar sind. Dem universellen Energieträger Ökostrom gehört die Zukunft, daran gibt es keinen Zweifel. Das vielleicht wichtigste Argument für die Erneuerbaren ist die Nachfrage nach Strom, dessen Wachstumsrate bis 2050 andere Energieträger um den Faktor sieben übertreffen wird. Wesentlicher Grund dafür ist die Elektrifizierung des Wärme- und Verkehrssektors sowie der Industrie. Die allumfassende Digitalisierung ist ein Treiber für steigenden Strombedarf, aber auch der „Missing Link“ für die smarte Verknüpfung von Erzeugern und Verbrauchern. Grüner, digital gesteuerter Strom wird zum Lebenselixier. Das wird umso deutlicher, wenn man die jüngste Korrektur des steigenden Stromverbrauchs bis 2030 gegenüber der bisherigen Prognose in Deutschland in Relation setzt. Allein um diese, vom Wirtschaftsministerium angekündigten, zusätzlichen 65 Terawattstunden zu erzeugen, sind rund 10.000 Windräder nötig. Zusätzlich!

 

Die Lösung den Energiehunger in allen Wirtschaftssektoren zu stillen und unser Wohlstandsniveau zu erhalten heißt also Ökostrom. Der Sachzwang heißt Klimakrise und die lässt uns kaum mehr Zeit zu handeln. Laut dem aktuellen Referenzszenario des Global Energy Perspective Reports werden die globalen CO2-Emissionen zwar 2023 erreicht, doch mit der heute absehbaren Entwicklung ist unser CO2-Budget bis 2030 [sic!] aufgebraucht. Nochmal, damit es wirkt: Nicht irgendwann, sondern schon in neun Jahren muss die Weltgemeinschaft klima-neutral funktionieren, wenn wir das Ziel von maximal 1,5° Celsius Erderwärmung noch erreichen wollen. Dazu müssen wir laut der Internationalen Erneuerbaren Energieagentur (IRENA) bis 2050 gewaltige 131 Billionen US-Dollar in Erneuerbare Energien investieren, sonst ist der Ofen an. Die gute Nachricht ist, dass es das beste Investment mit einer einzigartigen Rendite wäre – dem Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Der Impulsgeber für die Lenkung der Geldströme in eine nachhaltige Zukunft ist die Weltbevölkerung selbst.

Denn machen wir uns nichts vor, weder was die unverantwortliche Zögerlichkeit der globalen Energiepolitik noch was unser kollektives Potential, unser Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, angeht. Letzteres ist der Joker für eine erfolgreiche Energiewende. Das haben zigtausende Bürger*innen bewiesen, die den Erneuerbaren in Deutschland in den Nullerjahren das Startkapital gegeben haben, mit dem Sonne und Wind zu den weltweit führenden Energiequellen aufgestiegen sind. Darunter waren auch alle Kapitalgeber*innen aus dem Green City-Netzwerk die bis heute weit über eine halbe Milliarde Euro Investitionen in Wind-, Wasser- und Solarkraftwerke ermöglicht haben. Machen wir uns nicht kleiner als wir sind.

Was wir alle jetzt zu tun haben ist sonnenklar. Wir müssen unsere Anstrengungen vervielfachen und den Transformationsprozess unserer Energiebereitstellung maximal beschleunigen. Die Energie- und Finanzmärkte mit ihren großen Playern befinden sich zwar im Wandel, bewegen sich aber nicht ansatzweise schnell genug. Bis 2030 brauchen wir laut IRENA weltweit rund 11.000 Gigawatt an Erneuerbaren Erzeugungskapazitäten, das ist eine Vervierfachung dar aktuell installierten Leistung. In Europa müssen in den nächsten 10 Jahren 600 GW Leistung installiert werden. Das sind 250.000 Windräder und/oder tausende Solarparks der Megawattklasse.

Am besten fangen wir gleich damit an. Mit unserer wachsenden Anzahl an Kapitalgeber*innen trauen wir uns als Green City AG zu, in den kommenden Jahren ein Gigawatt zu installieren und zu finanzieren. Genug Wind- und Solarprojekte dazu haben wir in der Entwicklung, was es braucht ist Kapital und Menschen, die verstanden haben, dass die Zeit zu handeln jetzt gekommen ist. Träumer sind wir noch heute, denn wir glauben fest daran, dass wir als Kollektiv, als Investorengemeinschaft, der Schmetterlingsschlag sein können, der den Umbau unserer Energieerzeugung im entscheidenden Moment abermals beeinflusst hat. Mit einer Investition in unsere neue Kapitalanlage, den „Green City Windpark 2021“, können Kapitalgeber*innen direkt von einem deutschen Windpark mit zwei Anlagen im Saarland profitieren. Ja, zusammen können wir die Erde noch retten.

Rechtlicher Hinweis:
Bei den Angaben in dieser Mitteilung handelt es sich um Werbung. Die Angaben enthalten keine vollständigen Informationen über die Inhaberschuldverschreibungen Green City Windpark 2021 und stellen kein öffentliches Angebot oder eine Zeichnungsaufforderung und auch keine individuelle Anlageempfehlung dar. Der Erwerb des Wertpapiers ist mit erheblichen Risiken verbunden, wobei insbesondere auch ein Totalverlust des vom Anleger investierten Kapitals möglich ist. Alle wesentlichen Informationen zu den Inhaberschuldverschreibungen Green City Windpark 2021 sind in dem veröffentlichten Wertpapier-Informationsblatt (WIB) enthalten, welches hier sowie unter www.greencity-finance.de barrierefrei zum Download zur Verfügung steht. Die Gestattung zur Veröffentlichung des WIB durch die zuständige Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Jeder Interessent ist gehalten, das WIB vor seiner Investitionsentscheidung zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in das Wertpapier zu investieren, vollends zu verstehen.

Quellen:
Word Energy Transition Outlook, 1,5° Pathway, IRENA, 2021
Fueling the energy transition: Opportunities for financial institutions & Global Energy Perspective 2021 McKinsey & Company, 2019 & 2021