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#windforfuture: Green City fordert Zubau neuer Windanlagen

Die Klimakrise ist akut, die Zeit läuft uns davon. Während Schüler und Studenten jeden Freitag für unsere Zukunft auf die Straßen gehen, legt die Politik dem Ausbau der Windenergie folgenreiche Stolpersteine in den Weg. Doch wie soll Klimaschutz funktionieren, wenn ein wichtiger Träger der Energiewende ausgebremst wird? Mit einem deutlichen Appell richtet sich nun die Kampagne #windforfuture an die Politik. Auch Green City setzt ein Zeichen und fordert auf der Kampagnenseite den Zubau neuer Windanlagen.

Wenn Kohle- und Atomkraftwerke wie beschlossen vom Netz gehen sollen, müssen genügend Erneuerbare Energien Anlagen ihr Soll erfüllen. Und was passiert? Während im Jahr 2017 noch 1792 neue Windenergieanlagen dazu kamen, waren es im Jahr 2019 bisher nur 86 Anlagen– gleichzeitig wurden 51 abgebaut. Ausschreibungen sind drastisch unterschritten, fehlende Genehmigungen sind der Grund.

So kann es nicht weitergehen!

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG hat daher erst kürzlich die Kampagne #windforfuture ins Leben gerufen. Auf einer Webseite fordern verschiedene Unterstützer der deutschen Windbranche die Bundes- und Landespolitik dazu auf, förderliche Rahmenbedingungen zur Beschleunigung des Windausbaus einzuleiten – denn mit der heutigen Verwaltungspraxis sind die angestrebten Klimaziele nicht zu erreichen. Auch Green City Vorstand Jens Mühlhaus meldet sich mit einem deutlichen Zeichen zu Wort:

„Bis 2050 soll sich die Gesamtkapazität der Windkraft vervierfachen. Doch wie soll das bitte gehen, wenn wir bald mehr Windräder ab- als neu aufbauen? Wir Projektierer kämpfen an allen Fronten: Genehmigungsstaus, Ausschreibungsverfahren, Akzeptanzprobleme, zu wenig genehmigte Flächen für den Bau von Windkraftanlagen, Klagen, 10 H Abstand, langwierige Artenschutzverfahren – die Liste ist schier unendlich. Dabei könnte es so einfach sein, wenn die Politik endlich verlässliche Leitplanken für die Branche setzt und nicht gegen, sondern gemeinsam mit uns für die Energiewende kämpft!“

 

Helfen auch Sie mit und unterstützen Sie die Kampagne #windforfuture!

Wie das geht, erfahren Sie unter www.windforfuture.eu

 

Quelle: www.windforfuture.eu