"Wir brauchen die integrierte Verkehrs- und Energiewende – jetzt!"

Hat die Gesellschaft es inzwischen verstanden, wie gefährlich der Klimawandel ist?

Ja. “Aber solange es noch Menschen in hohen Positionen und mit Macht und Einfluss gibt, die die Gefahr oder gar die Existenz des Klimawandels leugnen, lässt sich die Masse vielleicht auch gerne an der Nase herumführen.” so Mühlhaus.

“Wackersdorf-Moment” für die Braunkohle

“Das Kohlegeschäft ist mittel- und auch kurzfristig kein lukratives Geschäft mehr” betont Mühlhaus und auch, dass es “um einen immensen Strukturwandel von ganzen Regionen und vielen betroffenen Menschen” geht. Wie dieser Strukturwandel geschafft werden kann müssen Politik und Industrie jetzt planen und nicht erst “abwarten bis die Investoren abziehen”.

Zentrale Zukunftsaufgabe Klimaschutz

Mühlhaus klagt an, dass die zentrale Zukunftsaufgabe Klimaschutz im aktuellen Koalitionsvertrag der Groko tatsächlich nicht vorkomme. Das Klimaziel für 2020 aufzugeben und den Kohleausstieg nicht klar zu verabreden, hält unser Vorstand, wie auch Umweltverbände und Opposition, für untragbar.

Kostenloser Nahverkehr für Verkehrswende

Die größte Überraschung Jens Mühlhaus war die Meldung, dass die Bundesregierung über die Einführung eines kostenlosen Nahverkehrs nachdenkt. Wenn es nach Jens Mühlhaus geht, müsste die Regierung schon lange ausreichend Anreize und Alternativen schaffen, sodass “die Menschen in Deutschland Lust haben die Verkehrswende selber zu leben”.

Jetzt das gesamte Interview mit Jens Mühlhaus lesen.